Vitamin D: Wie die EFSA die obere Aufnahmemenge bewertet

Diese Fachquelle zu „Vitamin D: Wie die EFSA die obere Aufnahmemenge bewertet“ ordnet Referenz-, Versorgungs- oder Sicherheitsfragen ein, ohne eine persönliche Dosis vorzugeben.

Warum diese Quelle relevant ist

„Scientific opinion on the tolerable upper intake level for vitamin D, including the derivation of a conversion factor for calcidiol monohydrate“ ist eine fachliche Bewertung aus dem Jahr 2023. Sie ordnet Vitamin D für einen definierten fachlichen oder regulatorischen Rahmen ein und ist deshalb von einer einzelnen klinischen Studie zu unterscheiden.

Bewertungsrahmen und Adressaten

Die Quelle bündelt den zum Veröffentlichungsstand herangezogenen Wissensstand. Ihre Werte und Aussagen gelten für den jeweils beschriebenen Bevölkerungs-, Versorgungs- oder Sicherheitskontext. Sie sind populationsbezogene Orientierung und keine persönliche Behandlungsvorgabe.

Kernaussagen

Die EFSA setzte den tolerierbaren oberen Aufnahmewert auf 100 Mikrogramm Vitamin-D-Äquivalente pro Tag für Erwachsene einschließlich Schwangerschaft und Stillzeit sowie für 11- bis 17-Jährige; für jüngere Kinder gelten niedrigere altersabhängige Grenzen.

Wichtig ist die Kategorie des Werts: Referenzwert, Statusschwelle, getestete Menge, Produkthöchstmenge und tolerierbare Obergrenze beantworten unterschiedliche Fragen.

Grenzen und Einordnung

Ein UL markiert eine langfristige Sicherheitsgrenze für die Gesamtzufuhr. Er ist weder Zielwert noch Empfehlung, diese Menge auszuschöpfen. Auch eine Behörden- oder Leitlinienquelle kann Unsicherheit nicht auflösen, wenn Studien für bestimmte Gruppen oder Endpunkte fehlen.

Die Zusammenführung mit Studienergebnissen und weiteren Referenzsystemen bietet der Vitamin D: Warum Sonne, Knochen und Calcium zusammengehören.

Fazit

Die EFSA setzte den tolerierbaren oberen Aufnahmewert auf 100 Mikrogramm Vitamin-D-Äquivalente pro Tag für Erwachsene einschließlich Schwangerschaft und Stillzeit sowie für 11- bis 17-Jährige; für jüngere Kinder gelten niedrigere altersabhängige Grenzen. Für einzelne Personen folgt daraus keine automatische Test- oder Einnahmeentscheidung.

Quellen

  1. EFSA Panel on Nutrition, Novel Foods and Food Allergens (2023). Scientific opinion on the tolerable upper intake level for vitamin D, including the derivation of a conversion factor for calcidiol monohydrate. EFSA Journal. DOI: 10.2903/j.efsa.2023.8145. PMID: 37560437.