Manganascorbat, Manganaspartat, Manganbisglycinat und Manganpidolat als Manganquellen für Ernährungszwecke in Nahrungsergänzungsmitteln

Die EFSA bewertete diese vier Manganverbindungen 2009. Ihre Einschätzung beruhte teilweise auf Annahmen und galt unter historischen Bedingungen.

Bewertungsgrundlage

Spezifische Bioverfügbarkeitsstudien lagen für keine der vier Quellen vor. Aufgrund ihrer angenommenen Aufspaltung, der Dissoziation, erwartete die EFSA eine mindestens vergleichbare Verfügbarkeit wie bei anderen dissoziierbaren Manganquellen.

Sicherheitsurteil und Grenzen

Das Urteil setzte voraus, dass damalige EVM-Richtwerte für zusätzliches Mangan aus Supplementen nicht überschritten wurden: 4 mg/Tag für die Allgemeinbevölkerung und 0,5 mg/Tag für ältere Menschen. Das waren Bedingungen dieser historischen Bewertung, keine heutigen Einnahmeempfehlungen oder Werte für die gesamte Ernährung.

Zugleich betonte die EFSA begrenzte Belege für Manganmangel beim Menschen und einen geringen Abstand zwischen geschätzter Nahrungsaufnahme und oral aufgenommenen Mengen mit nervenschädigender Wirkung.

Fazit

Der Originalabstract trägt eine bedingte Quellenbewertung, keinen nachgewiesenen Überlegenheitsvergleich der Formen. Diese Zusammenfassung ersetzt keine vollständige aktuelle Sicherheitsbewertung.

Quellen

  1. European Food Safety Authority (EFSA) (2009). Manganese ascorbate, manganese aspartate, manganese bisglycinate and manganese pidolate as sources of manganese added for nutritional purposes to food supplements. EFSA Journal. DOI: 10.2903/j.efsa.2009.1114.