Rotterdam-Studie: Menachinon-Aufnahme und koronare Risiken

Die Quelle behandelt „Rotterdam-Studie: Menachinon-Aufnahme und koronare Risiken“. Der Artikel erklärt den zentralen Befund und seine wichtigsten Grenzen.

Warum diese Quelle relevant ist

Die bevölkerungsbasierte Studie verglich Drittel der energieadjustierten K1- und K2-Aufnahme und berücksichtigte unter anderem Alter, Geschlecht, BMI, Rauchen, Diabetes und Ernährung.

Aufbau der Untersuchung

Die Quelle ist als Prospektive Kohortenstudie eingeordnet. Berichtet werden nur die in der Originalquelle beschriebenen Populationen, Vergleiche, Zeiträume und Endpunkte.

Ergebnisse

Für koronare Sterblichkeit lagen die RR im mittleren und oberen K2-Drittel bei 0,73 (95-%-KI 0,45–1,17) und 0,43 (0,24–0,77). Auch Gesamtsterblichkeit und schwere Aortenverkalkung waren im oberen Drittel invers assoziiert.

Grenzen und Einordnung

Trotz Adjustierung bleibt die Rotterdam-Studie beobachtend. Sie kann keine Kausalität oder Supplementwirkung zeigen.

Fazit

Für koronare Sterblichkeit lagen die RR im mittleren und oberen K2-Drittel bei 0,73 (95-%-KI 0,45–1,17) und 0,43 (0,24–0,77). Auch Gesamtsterblichkeit und schwere Aortenverkalkung waren im oberen Drittel invers assoziiert. Trotz Adjustierung bleibt die Rotterdam-Studie beobachtend. Sie kann keine Kausalität oder Supplementwirkung zeigen. Der Vitamin-K-Hauptartikel ordnet diesen Einzelbefund in das Gesamtbild ein.

Quellen

  1. Geleijnse et al. (2004). Dietary intake of menaquinone is associated with a reduced risk of coronary heart disease: the Rotterdam Study. The Journal of Nutrition. DOI: 10.1093/jn/134.11.3100. PMID: 15514282.