MK-7 und Osteocalcin: zwei randomisierte Dosisstudien

Die Quelle behandelt „MK-7 und Osteocalcin: zwei randomisierte Dosisstudien“. Der Artikel erklärt den zentralen Befund und seine wichtigsten Grenzen.

Warum diese Quelle relevant ist

Die erste doppelblinde Dosisfindungsstudie verteilte 60 postmenopausale Frauen auf täglich 0, 50, 100 oder 200 µg MK-7 für vier Wochen. Die zweite Studie verglich bei 120 Erwachsenen über zwölf Wochen täglich 100 µg MK-7 mit Placebo.

Aufbau der Untersuchung

Die Quelle ist als Doppelblinde randomisierte kontrollierte Studie eingeordnet. Berichtet werden nur die in der Originalquelle beschriebenen Populationen, Vergleiche, Zeiträume und Endpunkte.

Ergebnisse

In der ersten Studie erhöhte MK-7 das Verhältnis von carboxyliertem zu untercarboxyliertem Osteocalcin dosisabhängig; bei 100 und 200 µg war der Unterschied zur Null-Dosis-Gruppe signifikant. In der zweiten Studie waren unter 100 µg MK-7 gegenüber Placebo sowohl ein niedrigeres untercarboxyliertes Osteocalcin als auch ein höheres Verhältnis signifikant.

Untersucht wurde die Carboxylierung von Osteocalcin. In der Null-Dosis-Gruppe der ersten Studie sank das Verhältnis von carboxyliertem zu untercarboxyliertem Osteocalcin gegenüber dem Ausgangswert signifikant.

Grenzen und Einordnung

Der Endpunkt ist ein Biomarker. Aus diesen Angaben folgt weder eine individuelle Dosisempfehlung noch ein Nachweis für Frakturschutz.

Fazit

In der ersten Studie erhöhte MK-7 das Verhältnis von carboxyliertem zu untercarboxyliertem Osteocalcin dosisabhängig; bei 100 und 200 µg war der Unterschied zur Null-Dosis-Gruppe signifikant. In der zweiten Studie waren unter 100 µg MK-7 gegenüber Placebo sowohl ein niedrigeres untercarboxyliertes Osteocalcin als auch ein höheres Verhältnis signifikant.

Untersucht wurde die Carboxylierung von Osteocalcin. In der Null-Dosis-Gruppe der ersten Studie sank das Verhältnis von carboxyliertem zu untercarboxyliertem Osteocalcin gegenüber dem Ausgangswert signifikant. Der Endpunkt ist ein Biomarker. Aus diesen Angaben folgt weder eine individuelle Dosisempfehlung noch ein Nachweis für Frakturschutz. Der Vitamin-K-Hauptartikel ordnet diesen Einzelbefund in das Gesamtbild ein.

Quellen

  1. Inaba N et al. (2015). Low-Dose Daily Intake of Vitamin K2 (Menaquinone-7) Improves Osteocalcin gamma-Carboxylation: A Double-Blind, Randomized Controlled Trial. Journal of Nutritional Science and Vitaminology. DOI: 10.3177/jnsv.61.471. PMID: 26875489.