Vitamin K

Das IOM-Kapitel von 2001 leitete Schätzwerte für eine angemessene Vitamin-K-Zufuhr ab. Für eine Obergrenze reichten die Daten nicht aus.

Grundlage der Bewertung

Das Institute of Medicine bewertete Referenzwerte für die allgemein gesunde nordamerikanische Bevölkerung. Weil ein durchschnittlicher Bedarf nicht ausreichend bestimmbar war, legte es eine angemessene Zufuhr, kurz AI, fest. Grundlage waren Zufuhrdaten offenbar gesunder Gruppen, insbesondere mediane Werte der NHANES-III-Erhebung.

Werte für Erwachsene

Für Männer ab 19 Jahren nennt das Kapitel 120 µg Vitamin K pro Tag, für Frauen ab 19 Jahren 90 µg pro Tag. Die Angaben gelten in allen aufgeführten Erwachsenenaltersgruppen und beschreiben populationsbezogene Referenzwerte.

Grenzen

Die Daten zu unerwünschten Wirkungen hoher Zufuhr erlaubten keine quantitative Risikobewertung; eine tolerierbare Obergrenze, kurz UL, wurde nicht abgeleitet. Ein fehlender Grenzwert bedeutet keine unbegrenzte Sicherheit.

Diese kurze Zusammenfassung beruht auf verfügbaren Originalauszügen des historischen Kapitels und bildet keine vollständige Kapitelwiedergabe.

Fazit

AI und fehlender UL sind unterschiedlich zu interpretieren. Daraus folgt keine individuelle Supplementmenge. Den weiteren Zusammenhang erläutert der Vitamin-K-Hauptartikel.

Quellen

  1. Institute of Medicine (US) Panel on Micronutrients (2001). Vitamin K. National Academies Press (US).