Jod bei veganer und vegetarischer Ernährung: die Meta-Analyse von Eveleigh et al. 2023
Eveleigh et al. 2023 erschien in British Journal of Nutrition, 130(9), 1580-1594. Die Quelle nennt DOI 10.1017/S000711452300051X, PMID 36912094 und PMCID PMC10551477. Die Quelle ist bei Cambridge Core legal frei verfügbar und steht unter CC BY 4.0.
Kurzprofil
- Quelle: Eveleigh, E. R., Coneyworth, L. J. & Welham, S. J. M. (2023). Systematic review and meta-analysis of iodine nutrition in modern vegan and vegetarian diets. British Journal of Nutrition, 130(9), 1580-1594. DOI: 10.1017/S000711452300051X. PMID: 36912094. PMCID: PMC10551477.
- Studientyp: Systematischer Review mit Meta-Analyse.
- Land/Kontext: international; Studien aus Ländern mit und ohne verpflichtende oder freiwillige Salzjodierung.
- Population: Erwachsene ab 18 Jahren mit veganer, vegetarischer, pescetarischer, flexitarischer oder omnivorer Ernährung; Kinder und Jugendliche wurden nicht eingeschlossen.
- Jod-Bezug: Jodaufnahme über Ernährung, Jodstatus über Urinjodkonzentration, Nutzung jodierter Lebensmittel, Jodsalz, Algen und jodhaltiger Supplemente.
- Zentrale Endpunkte: mediane Urinjodkonzentration, geschätzte tägliche Jodaufnahme, Unterschiede zwischen Ernährungsformen, Einfluss von Salzjodierungsprogrammen und Landesversorgung.
- Originaltitel: Systematic review and meta-analysis of iodine nutrition in modern vegan and vegetarian diets.
- Quelle/Links: DOI https://doi.org/10.1017/S000711452300051X; PubMed https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36912094/; PMCID PMC10551477; frei zugänglicher Cambridge-Core-Volltext https://www.cambridge.org/core/journals/british-journal-of-nutrition/article/systematic-review-and-metaanalysis-of-iodine-nutrition-in-modern-vegan-and-vegetarian-diets/BDF76B702760D9297E2A0E8E40F2494B.
- Volltext: Open-Access-Artikel bei Cambridge Core unter Creative-Commons-Lizenz CC BY 4.0.
Fragestellung
Eveleigh et al. untersuchten, ob moderne vegane und vegetarische Ernährungsformen weiterhin mit niedriger Jodaufnahme oder niedrigem Jodstatus verbunden sind. Die Arbeit aktualisierte einen früheren Review derselben Arbeitsgruppe und konzentrierte sich auf Studien, die nach Januar 2020 erschienen waren.
Die Fragestellung ist ernährungswissenschaftlich relevant, weil wichtige Jodquellen in vielen Ländern Milchprodukte, Fisch, Eier, jodiertes Salz oder Lebensmittel mit jodiertem Salz sind. Vegane Ernährung schließt mehrere dieser Quellen aus. Vegetarische Ernährung kann je nach Ausprägung Milchprodukte und Eier enthalten, aber keinen Fisch. Der Review prüfte deshalb nicht eine einzelne Diätvorgabe, sondern verglich reale Ernährungsgruppen und ihre gemessene oder geschätzte Jodversorgung.
Studiendesign und Methoden
Die Arbeit ist ein systematischer Review mit Meta-Analyse nach PRISMA- und MOOSE-Orientierung. Die Suche lief vom 5. Oktober 2020 bis zum 16. Dezember 2022. Durchsucht wurden Ovid MEDLINE, Web of Science, PubMed und Scopus. Zusätzlich prüften die Autorinnen und Autoren Referenzlisten und zitierende Literatur.
Eingeschlossen wurden englischsprachige Vollpublikationen mit Humanbezug, Erwachsenen ab 18 Jahren und Veröffentlichungsdatum zwischen Januar 2020 und Dezember 2022. Die wichtigsten Datenfelder waren Studienland, Ernährungsgruppen, Gruppendefinition, Dauer der Ernährung, Jodaufnahme, Jodstatus und Nutzung jodhaltiger Supplemente.
Für den Jodstatus nutzte die Arbeit die mediane Urinjodkonzentration. Nach den verwendeten WHO-Kriterien gilt eine mediane Urinjodkonzentration von 100-200 µg/l als Bereich ausreichender Versorgung in der betrachteten Gruppenlogik; Werte unter 100 µg/l werden als Hinweis auf Jodmangel in der Population eingeordnet. Für die Jodaufnahme verwendete die Arbeit 150 µg/Tag als Vergleichswert für Erwachsene und Jugendliche.
Die Qualität der Beobachtungsstudien wurde mit der Newcastle-Ottawa-Skala bewertet. Für die Meta-Analyse nutzte die Arbeitsgruppe RevMan mit Random-Effects-Modell, weil die eingeschlossenen Studien methodisch und inhaltlich unterschiedlich waren. Subgruppenanalysen betrachteten unter anderem Geschlecht, Salzjodierungsprogramme und nationale Jodversorgung.
Untersuchte Personen oder Datenbasis
Die Suche ergab zunächst 1208 Treffer. Nach Screening und Ausschlüssen blieben 11 Artikel mit insgesamt 4421 Erwachsenen. Für Urinjod lagen fünf Studien mit 700 Teilnehmenden vor. Für geschätzte Jodaufnahme lagen neun Studien mit 678 Teilnehmenden vor.
Die Gruppen umfassten vegane, vegetarische, pescetarische, flexitarische und omnivore Ernährung. Die Länder und Versorgungssysteme unterschieden sich deutlich. Einige Studien kamen aus Ländern mit verpflichtender oder freiwilliger Salzjodierung, andere aus dem Vereinigten Königreich ohne entsprechendes Programm.
Wichtig ist die Altersgrenze: Die eingeschlossene Datenbasis betraf Erwachsene. Der Review liefert daher keinen direkten Messbefund für vegane oder vegetarische Kinder und Jugendliche. Für diese Gruppe braucht es eigene Studien oder eigene Übersichtsarbeiten.
Intervention, Exposition und Vergleich
Es gab keine einheitliche Intervention. Die zentrale Exposition war die selbst gewählte oder berichtete Ernährungsform. Vegane Gruppen wurden mit omnivoren Gruppen verglichen; vegetarische Gruppen wurden ebenfalls mit omnivoren Gruppen verglichen. Zusätzlich wurden pescetarische und flexitarische Gruppen beschrieben, wenn Studien sie enthielten.
Als mögliche Einflussfaktoren wurden Jodsalz, jodiertes Brot, jodhaltige Supplemente, Algen und Milchalternativen betrachtet. Diese Faktoren waren nicht in allen Studien gleich gut erfasst. Dadurch war es möglich, allgemeine Muster zu erkennen, aber nicht für jede Personengruppe eine exakte Ursachenrechnung zu erstellen.
Ergebnisse
Die Urinjodauswertung zeigte ein klares Muster: Vegane Gruppen hatten in allen fünf Studien niedrigere mediane Urinjodkonzentrationen als omnivore Gruppen. Die berichteten medianen Werte bei Veganerinnen und Veganern lagen zwischen 12,2 und 44,0 µg/l. Der niedrigste Wert wurde bei vegan lebenden Erwachsenen im Vereinigten Königreich beobachtet.
Vegetarische Gruppen lagen meist über veganen Gruppen, aber unter omnivoren, flexitarischen oder pescetarischen Gruppen. Nur eine Studie berichtete für Vegetarierinnen und Vegetarier einen statistisch signifikant niedrigeren medianen Urinjodwert als bei Omnivoren. Pescetarische Erwachsene in Norwegen hatten mit 96,0 µg/l den höchsten berichteten medianen Urinjodwert innerhalb der beschriebenen Ernährungsgruppen.
Nach den verwendeten WHO-Kriterien lag keine der untersuchten Ernährungsgruppen im optimalen Bereich von 100-200 µg/l. Moderate Jodmangelbereiche wurden in allen veganen Gruppen und in 75 % der vegetarischen Gruppen beschrieben. Omnivore, flexitarische und pescetarische Gruppen lagen in den eingeschlossenen Studien eher im Bereich eines milden Mangels. Kein Gruppenmedian deutete auf übermäßige Jodaufnahme hin.
Für die geschätzte Jodaufnahme zeigte sich ebenfalls eine besondere Schwäche veganer Gruppen. Vegane Erwachsene im Vereinigten Königreich hatten in einer Studie eine durchschnittliche Aufnahme von 17,3 µg/Tag. Die höchste durchschnittliche Aufnahme wurde bei Vegetarierinnen und Vegetariern in Oslo berichtet; die Spannweite zeigt, wie stark Land, Lebensmittelangebot, Jodsalz und einzelne Jodquellen die Ergebnisse verschieben können.
Die Meta-Analyse fand für vegane Ernährung im Vergleich zu omnivorer Ernährung einen signifikant niedrigeren Jodaufnahmebefund. Für vegetarische Ernährung war der Unterschied zur omnivoren Ernährung in der Meta-Analyse der Aufnahme nicht statistisch signifikant. Beim Urinjodstatus zeigte sich für vegane und vegetarische Gruppen ein Trend zu niedrigeren Werten, der in der zusammengefassten Auswertung knapp nicht statistisch signifikant war.
Mehrere Kontextfaktoren waren wichtig. Der Zusammenhang zwischen veganer Ernährung und niedrigerer Jodaufnahme war in weiblichen Gruppen, in gemischtgeschlechtlichen Gruppen, in Ländern ohne verpflichtende Salzjodierung und in Ländern mit freiwilliger Salzjodierung erkennbar. In Studien aus Ländern mit verpflichtender Salzjodierung zeigte sich kein entsprechender Effekt auf die Jodaufnahme.
Die Quelle beschreibt auch mögliche Ausgleichsquellen. Jodiertes Brot kann zur Versorgung beitragen, wenn es Teil eines nationalen Programms ist. Pflanzenbasierte Milchalternativen waren in den betrachteten Ländern häufig nicht oder nur teilweise mit Jod angereichert. Algen wurden bei veganen Gruppen häufiger berichtet, können aber stark schwankende und teils sehr hohe Jodmengen enthalten.
Nebenwirkungen und Sicherheit
Die Arbeit war keine Sicherheitsstudie zu festen Jodmengen. Sie berichtet aber zwei sicherheitsrelevante Punkte. Erstens lag in den Urinjodgruppen kein Median im Bereich übermäßiger Jodaufnahme. Zweitens können Algen wegen stark schwankender Jodgehalte ein anderes Risiko darstellen als gleichmäßig angereicherte Lebensmittel.
Die Autorinnen und Autoren beschreiben, dass Algen in einigen veganen Gruppen zur Jodaufnahme beitrugen und teils in die Nähe hoher tolerierbarer Aufnahmemengen führen können. Besonders Kombu wurde wegen sehr hoher Jodgehalte als ungeeigneter Weg zur Verbesserung der Jodaufnahme eingeordnet. Daraus folgt keine Bewertung einzelner Produkte, sondern die begrenzte Aussage, dass Algen als Jodquelle schwer planbar sind.
Jodhaltige Supplemente wurden in mehreren Studien berichtet. In zwei Studien lieferten sie 140-150 µg/Tag zur Gesamtaufnahme. Trotzdem hatten viele Teilnehmende weiterhin niedrige Urinjodwerte oder eine Jodaufnahme unter dem Vergleichswert. Der Review erlaubt daraus keine persönliche Einnahmeentscheidung, sondern zeigt, dass Supplementnutzung in dieser Literatur nicht automatisch eine ausreichend dokumentierte Versorgung bedeutet.
Grenzen der Aussagekraft
Die wichtigste Grenze ist die Studienbasis. Der Review fand nur 11 einschließbare Artikel, und viele Analysen beruhten auf deutlich kleineren Teilmengen. Für Urinjod waren es fünf Studien mit 700 Teilnehmenden, für Jodaufnahme neun Studien mit 678 Teilnehmenden. Die Ergebnisse sind deshalb nützlich für Risikogruppenmuster, aber nicht als präzise Schätzung für jede Region oder jede Untergruppe zu lesen.
Die Studien unterschieden sich in Ernährungserfassung, Definition der Ernährungsformen, nationaler Jodversorgung, Geschlechterverteilung, Erfassung von Jodsalz, Erfassung von Supplementen und Umgang mit Algen. Manche Aufnahmedaten beruhten auf Ernährungsprotokollen, andere auf Food-Frequency-Fragebögen oder 24-Stunden-Recalls. Mehrere Methoden sind anfällig für unvollständige Angaben.
Urinjod ist vor allem ein Gruppenmarker. Einzelne Urinproben schwanken stark mit kurzfristiger Ernährung und Flüssigkeitsaufnahme. Keine der Urinjodstudien nutzte eine Kreatinin-Korrektur. Die Ergebnisse sagen deshalb mehr über Gruppen als über einzelne Personen.
Kinder und Jugendliche waren nicht Teil der eingeschlossenen Datenbasis. Der Review kann diese Altersgruppe daher nur indirekt berühren, weil vegane und vegetarische Ernährung als Risikokontext sichtbar wird. Für direkte Aussagen zu Kindern und Jugendlichen braucht es eigene Daten.
Was die Studie zeigt
Die Meta-Analyse zeigt, dass moderne vegane Ernährung bei Erwachsenen häufig mit niedrigerer Jodaufnahme und niedrigerem Urinjodstatus verbunden ist als omnivore Ernährung. Vegetarische Gruppen erscheinen im Durchschnitt weniger stark betroffen als vegane Gruppen, lagen aber in den eingeschlossenen Studien oft ebenfalls unter optimalen Urinjodbereichen.
Die Quelle zeigt außerdem, dass nationale Lebensmittelpolitik und Jodierungsprogramme wichtig sind. Wo verpflichtende Salzjodierung oder jodierte Grundnahrungsmittel besser greifen, kann der Unterschied zwischen Ernährungsgruppen kleiner werden. Wo solche Programme fehlen, können vegane und vegetarische Gruppen leichter in eine Versorgungslücke geraten.
Die Arbeit macht sichtbar, dass ein einzelnes Lebensmittel oder eine einzelne Strategie die Daten nicht erklärt. Milchprodukte, Fisch, jodiertes Salz, jodiertes Brot, angereicherte Milchalternativen, Supplemente und Algen wirken je nach Land und Gewohnheit unterschiedlich zusammen.
Was die Studie nicht zeigt
Die Arbeit zeigt nicht, dass vegane oder vegetarische Ernährung zwangsläufig zu Jodmangel führt. Sie zeigt ein erhöhtes Risiko in den untersuchten Erwachsenenpopulationen, besonders bei veganer Ernährung und fehlender verpflichtender Salzjodierung.
Die Quelle liefert keine persönliche Dosierungsentscheidung, keine Diagnose des individuellen Jodstatus und keine Produktbewertung. Sie zeigt auch keine klinischen Endpunkte wie Schilddrüsenerkrankungen, Schwangerschaftsverläufe oder kindliche Entwicklung als Hauptauswertung. Der Schwerpunkt liegt auf Jodaufnahme und Urinjodstatus.
Für Kinder, Jugendliche, Schwangere und Menschen mit Schilddrüsenerkrankungen kann die Arbeit nur begrenzt herangezogen werden. Diese Gruppen benötigen jeweils eigene Daten und eine getrennte fachliche Einordnung.
Eingeschlossene Einzelstudien
Die Übersichtsarbeit berichtet 11 eingeschlossene Artikel. Soweit aus der Quellenliste ersichtlich, gehören dazu folgende Arbeiten:
| Quelle im Review | Thema |
|---|---|
| Fallon & Dillon (2020), Low intakes of iodine and selenium amongst vegan and vegetarian women highlight a potential nutritional vulnerability | Jod- und Selenaufnahme bei veganen und vegetarischen Frauen |
| Eveleigh et al. (2022), Vegans and vegetarians living in Nottingham (UK) continue to be at risk of iodine deficiency | Jodstatus und Jodaufnahme bei veganen, vegetarischen und omnivoren Erwachsenen im Vereinigten Königreich |
| Dawczynski et al. (2022), Nutrient intake and nutrition status in vegetarians and vegans in comparison to omnivores | Nährstoffaufnahme und Status in veganen, vegetarischen und omnivoren Gruppen |
| Groufh-Jacobsen et al. (2020), Vegans, vegetarians and pescatarians are at risk of iodine deficiency in Norway | Jodstatus in veganen, vegetarischen, pescetarischen und omnivoren Gruppen in Norwegen |
| Menzel et al. (2021), Vegan diet and bone health - results from the cross-sectional RBVD study | Vegane Ernährung und Biomarker, einschließlich 24-Stunden-Urinmessungen |
| Whitbread et al. (2021), Iodine excretion and intake in women of reproductive age in South Australia eating plant-based and omnivore diets | Jodausscheidung und Aufnahme bei Frauen im reproduktiven Alter in Südaustralien |
| Abraham et al. (2022), Nutritional intake and biomarker status in strict raw food eaters | Nährstoffaufnahme und Biomarkerstatus bei streng rohköstlicher Ernährung |
| Blaurock et al. (2021), Dietary quality in vegetarian and omnivorous female students in Germany | Ernährungsqualität bei vegetarischen und omnivoren Studentinnen in Deutschland |
| García-Morant et al. (2020), Macronutrientes y micronutrientes en adultos veganos españoles | Makro- und Mikronährstoffe bei spanischen veganen Erwachsenen |
| Jakše et al. (2021), Nutritional, cardiovascular health and lifestyle status of health conscious adult vegans and non-vegans from Slovenia | Nährstoff- und Gesundheitsstatus bei veganen und nicht veganen Erwachsenen in Slowenien |
| Kowalska et al. (2020), The change in the content of nutrients in diets eliminating products of animal origin in comparison to a regular diet from the area of Middle-Eastern Europe | Modellierte Nährstoffgehalte verschiedener Ernährungsformen in Mittelosteuropa |
Kompakte Faktenzusammenfassung
Eveleigh et al. 2023 werteten 11 Artikel mit 4421 Erwachsenen zu Jodaufnahme und Jodstatus bei veganer, vegetarischer und weniger restriktiver Ernährung aus. Fünf Studien mit 700 Teilnehmenden berichteten Urinjodwerte, neun Studien mit 678 Teilnehmenden berichteten Jodaufnahme. Vegane Gruppen hatten in allen Urinjodstudien niedrigere mediane Werte als omnivore Gruppen; die Werte lagen bei 12,2-44,0 µg/l. Keine Ernährungsgruppe erreichte in den eingeschlossenen Urinjodstudien den WHO-Bereich von 100-200 µg/l. Vegane Ernährung war in der Meta-Analyse signifikant mit niedrigerer Jodaufnahme verbunden, besonders in Ländern ohne verpflichtende Salzjodierung. Die Arbeit zeigt ein Risikomuster bei Erwachsenen, erlaubt aber keine persönliche Dosierungsentscheidung und keine direkte Aussage zu Kindern oder Jugendlichen.