Kollagenpeptide und Training: Meta-Analyse von Bischof et al. 2024
Bischof et al. 2024 ist ein systematischer Review mit Meta-Analyse randomisierter kontrollierter Studien zu Kollagenpeptiden im Trainingskontext. Die Suche erfolgte im Dezember 2023 in PubMed, Scopus, CINAHL und SPORTDiscus.
Kurzprofil
- Quelle: Bischof, K. et al. (2024). Impact of Collagen Peptide Supplementation in Combination with Long-Term Physical Training on Strength, Musculotendinous Remodeling, Functional Recovery, and Body Composition in Healthy Adults: A Systematic Review with Meta-analysis. Sports Medicine, 54, 2865-2888. PMID: 39060741. DOI: 10.1007/s40279-024-02079-0.
- Originaltitel: Impact of Collagen Peptide Supplementation in Combination with Long-Term Physical Training on Strength, Musculotendinous Remodeling, Functional Recovery, and Body Composition in Healthy Adults: A Systematic Review with Meta-analysis
- Studientyp: Systematischer Review mit Meta-Analyse randomisierter kontrollierter Studien
- Wirkstoffbezug: Kollagenpeptide, in den eingeschlossenen Studien meist kombiniert mit Trainingsprogrammen
- Datenbasis: 19 randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 768 Teilnehmenden
- Population: Gesunde Erwachsene ab 18 Jahren, normalgewichtig bis übergewichtig, mit Trainingsstatus von wenig aktiv bis sportlich trainiert
- Endpunkte: fettfreie Masse, Sehnenmorphologie, Sehnenmechanik, Muskelarchitektur, Maximalkraft, reaktive Kraft nach belastungsbedingtem Muskelschaden und Muskelkater
- Quellenlink: https://doi.org/10.1007/s40279-024-02079-0
- Volltext: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11561013/
- Springer-PDF: https://link.springer.com/content/pdf/10.1007/s40279-024-02079-0.pdf
Bischof et al. untersuchten, ob Kollagenpeptide zusammen mit längerem Training messbare Veränderungen an Muskel, Sehne, Körperzusammensetzung und Erholung zeigen. Die Arbeit bündelt randomisierte kontrollierte Studien, in denen Kollagenpeptide nicht isoliert im Alltag, sondern überwiegend neben Widerstands-, Ausdauer- oder kombiniertem Training geprüft wurden.
Hintergrund und Fragestellung
Kollagenpeptide enthalten viel Glycin, Prolin und Hydroxyprolin, aber vergleichsweise wenig essenzielle Aminosäuren. Deshalb sind sie nicht mit typischen Muskelproteinquellen wie Molkenprotein gleichzusetzen. Gleichzeitig wird in Sport- und Rehabilitationsstudien diskutiert, ob solche Peptide eher über Bindegewebe, Sehnen, extrazelluläre Matrix und trainingsbedingte Anpassung wirken könnten.
Die Autorengruppe wollte klären, was randomisierte Studien bei gesunden Erwachsenen zeigen, wenn tägliche Kollagenpeptide über mehrere Wochen mit regelmäßigem Training kombiniert werden. Die Kernfrage war nicht, ob Kollagenpeptide ein allgemeiner Proteinersatz sind. Geprüft wurden trainingsnahe Endpunkte wie fettfreie Masse, Maximalkraft, Muskel- und Sehnenstruktur sowie Erholungsmarker nach belastungsbedingtem Muskelschaden.
Methodik der Zusammenfassung
Die Übersichtsarbeit wurde prospektiv im Open Science Framework registriert und nach PRISMA- und PERSiST-Regeln für Sport-, Rehabilitations- und Trainingsforschung geschrieben. Die Suche erfolgte im Dezember 2023 in PubMed, Scopus, CINAHL und SPORTDiscus. Zusätzlich wurden Literaturverzeichnisse und Google Scholar geprüft.
Eingeschlossen wurden randomisierte kontrollierte Studien in englischer oder deutscher Sprache. Die Teilnehmenden mussten gesunde Frauen oder Männer über 17 Jahre sein. Der Body-Mass-Index lag nach Einschlusskriterien etwa zwischen 18,5 und 31 kg/m2. Die Studien mussten Kollagenpeptide täglich oder in einem nahe daran liegenden Schema einsetzen. Die meisten Trainingsstudien mussten mindestens 3 Wochen Training enthalten; für die Hauptfrage der längerfristigen Einnahme nennt der Abstract mindestens 8 Wochen, mit einer Ausnahme eines 3-Wochen-Versuchs für Maximalkraft. Erholungsstudien konnten auch kürzere Supplementierungsphasen ohne verpflichtendes Trainingsprogramm enthalten.
Die Trainingsformen umfassten Widerstandstraining, Ausdauertraining, kombiniertes Training, Fußball- oder Rugby-spezifische Programme, plyometrische Übungen und einzelne Erholungsprotokolle nach exzentrischer Belastung. Studien mit Gelatine statt Kollagenpeptiden, Tier-, In-vitro- und Ex-vivo-Studien sowie Studien mit Kreatin- oder Koffein-Anreicherung wurden ausgeschlossen.
Die methodische Qualität wurde mit der PEDro-Skala bewertet. Für die Meta-Analyse nutzte die Autorengruppe Random-Effects-Modelle und standardisierte Mittelwertdifferenzen auf Basis von Veränderungswerten. Wo Daten fehlten, wurden Studienautoren kontaktiert; einzelne Werte wurden aus Grafiken rekonstruiert.
Eingeschlossene Studien
Die 19 eingeschlossenen RCTs umfassten 768 Personen. Die meisten Studien prüften 5 g, 10 g, 15 g, 20 g oder 30 g Kollagenpeptide pro Tag. Einige Studien kombinierten Kollagenpeptide mit Vitamin C. Das ist bei der Einordnung wichtig, weil ein beobachteter Effekt dann nicht sauber als reiner Kollagenpeptid-Effekt ohne Trainings- oder Zusatzkontext gelesen werden darf.
Im längerfristigen Trainingsbereich wurden unter anderem Studien von Balshaw et al., Centner et al., Jendricke et al., Jerger et al., Kirmse et al., Lee et al., Lis et al., Oertzen-Hagemann et al. und Zdzieblik et al. berücksichtigt. Diese Studien untersuchten zum Beispiel Widerstandstraining bei jungen Männern, untrainierten Frauen, älteren Männern, Frauen im Fußballkontext, Rugbyspielern oder Personen mit geringer bis moderater körperlicher Aktivität.
Für Erholungsendpunkte nach belastungsbedingtem Muskelschaden wurden Studien von Bischof et al., Kuwaba et al., Prowting et al., Clifford et al. und Lopez et al. ausgewertet. Diese Arbeiten erfassten unter anderem Countermovement-Jump-Höhe, Maximalkraft, Muskelkater und kurzfristige Erholung über 24 bis 48 Stunden.
Die eingeschlossenen Studien waren heterogen. Das heißt: Die Teilnehmenden, Trainingsprogramme, Dosen, Placebos, Messmethoden und Endpunkte unterschieden sich. Diese Streuung ist ein zentraler Grund, die Ergebnisse nicht als einfache Aussage wie "Kollagen macht stärker" zu lesen.
Ergebnisse
Für fettfreie Masse wurden 8 Studien mit 418 Teilnehmenden ausgewertet. Die gepoolte standardisierte Mittelwertdifferenz lag bei 0,48 zugunsten der Kollagenpeptid-Gruppen; der p-Wert lag unter 0,01 und das 95-%-Konfidenzintervall bei 0,22 bis 0,74. Die Autorengruppe bewertete die Sicherheit dieser Aussage mit GRADE als moderat.
Für Sehnenmorphologie, vor allem Querschnittsfläche von Patellar- und Achillessehne, ergab sich in 4 Studien mit 114 Teilnehmenden ein gepoolter Effekt von 0,67. Der p-Wert lag bei 0,01, das 95-%-Konfidenzintervall bei 0,16 bis 1,19. Die Aussage wurde jedoch als sehr unsicher eingestuft. Zudem wurde ein Teil des Ergebnisses empfindlich gegenüber dem Ausschluss einer einzelnen Studie.
Für mechanische Sehneneigenschaften wie Steifigkeit und Young-Modul fand die Meta-Analyse keinen statistisch klaren Unterschied. Vier Studien mit 111 Teilnehmenden ergaben einen gepoolten Effekt von 0,05; der p-Wert lag bei 0,82 und das 95-%-Konfidenzintervall reichte von -0,38 bis 0,48. Die Autorengruppe bewertete diesen Bereich als sehr unsicher.
Für Muskelarchitektur wurden 5 Studien mit 161 Personen ausgewertet. Die gepoolte Schätzung lag bei 0,39 zugunsten von Kollagenpeptiden, mit p < 0,01 und einem 95-%-Konfidenzintervall von 0,16 bis 0,61. Der Bereich umfasst Messungen wie Muskelvolumen, Muskelquerschnitt oder Muskeldicke, erfasst mit MRT oder Sonografie.
Für Maximalkraft wurden 11 Studien mit etwa 511 Personen berücksichtigt. Die gepoolte Effektgröße lag bei 0,19 zugunsten von Kollagenpeptiden, mit p < 0,01 und einem 95-%-Konfidenzintervall von 0,07 bis 0,31. Die Kraft wurde je nach Studie über Dynamometer, Beinpresse, Mehrgelenksübungen mit Gewichten, Handkraft oder Kraftplatten erfasst. Die statistische Richtung war positiv, die Effektgröße aber klein.
Bei der Erholung nach belastungsbedingtem Muskelschaden war das Bild gemischt. Für die sofortige Erholung der Maximalkraft zeigten 3 Studien mit 98 Personen keinen signifikanten Unterschied. Nach 24 und 48 Stunden blieben die Auswertungen zur Maximalkraft ebenfalls statistisch unklar. Für reaktive Kraft, gemessen über Sprungleistung, zeigte sich nach 48 Stunden ein statistisch signifikanter Unterschied zugunsten der Kollagenpeptide mit einer Effektgröße von 0,43, p = 0,045 und einem 95-%-Konfidenzintervall von 0,01 bis 0,84. Nach 24 Stunden hing die Signifikanz von einer statistischen Annahme zur Berechnung fehlender Veränderungsstreuungen ab.
Muskelkater wurde in 4 bis 5 Studien je nach Zeitpunkt erfasst. Weder direkt nach Belastung noch nach 24 oder 48 Stunden ergaben sich statistisch klare Unterschiede. Die Effektgrößen lagen bei -0,21, -0,05 und 0,09, jeweils mit nicht signifikanten p-Werten.
Nebenwirkungen und Sicherheit
Die Arbeit war primär auf Leistungs-, Struktur- und Erholungsendpunkte ausgerichtet. Ein eigenständiger Sicherheitsrahmen für Kollagenpeptide wurde nicht aufgebaut. Die Daten stammen aus Trainings- und Erholungsstudien mit gesunden Erwachsenen und meist begrenzter Dauer.
Aus dieser Meta-Analyse lässt sich deshalb kein allgemeiner Sicherheitsrahmen für Langzeiteinnahme, Schwangerschaft, Stillzeit, Kinder, Jugendliche oder Personen mit komplexen Erkrankungen ableiten. Sie ersetzt auch keine behördliche Bewertung zu Höchstmengen, Produktqualität oder Risikogruppen.
Einordnung und Limitationen
Die stärkste Einordnung betrifft den Trainingskontext. Die meisten positiven Signale traten nicht bei isolierter Einnahme auf, sondern neben strukturiertem Training. Damit kann die Arbeit nicht zeigen, dass Kollagenpeptide ohne Training die gleichen Effekte auslösen.
Die Endpunkte unterscheiden sich in ihrer Belastbarkeit. Fettfreie Masse wurde mit moderater Sicherheit bewertet. Für Muskelarchitektur, Maximalkraft, Erholung und Muskelkater war die Sicherheit niedrig. Für Sehnenmorphologie und Sehnenmechanik war sie sehr niedrig. Gerade im Sehnenbereich sind die Befunde deshalb eher ein Forschungsansatz als ein gesicherter praktischer Standard.
Auch die Dosisfrage bleibt vorsichtig zu lesen. Die eingeschlossenen Studien nutzten verschiedene Mengen und Zeitpunkte. Zwar formuliert die Autorengruppe in den Kernaussagen, dass für gewünschte Anpassungen nach der aktuellen Datenlage oft 15 g Kollagenpeptide pro Tag über mindestens 8 Wochen auftauchen. Das ist eine Beschreibung der untersuchten Studienlage, keine persönliche Einnahmeempfehlung.
Die eingeschlossenen Studien nutzten zudem unterschiedliche Kollagenpeptid-Produkte, Placebos und teils Vitamin C. Mehrere Endpunkte wurden nur in wenigen Studien erfasst. Die Ergebnisse erlauben daher keine allgemeine Aussage zu allen Kollagenprodukten, zu allen Sportarten, zu Personen mit Verletzungen oder Erkrankungen, oder zu Kollagen als Ersatz für hochwertige Proteinquellen.
Fazit
Bischof et al. 2024 fanden in randomisierten kontrollierten Studien Hinweise darauf, dass Kollagenpeptide zusammen mit längerem Training kleine bis moderate positive Signale bei fettfreier Masse, Muskelarchitektur, Sehnenmorphologie, Maximalkraft und 48-Stunden-Erholung der reaktiven Kraft zeigen können. Die statistisch klarsten Befunde lagen bei fettfreier Masse, Muskelarchitektur, Sehnenmorphologie und Maximalkraft; die Aussagekraft unterschied sich jedoch deutlich je nach Endpunkt.
Die Arbeit zeigt nicht, dass Kollagenpeptide ein allgemeiner Proteinersatz sind, allein ohne Training dieselben Effekte haben oder zuverlässig Muskelkater reduzieren. Für Sehnenmechanik und Muskelkater blieben die gepoolten Ergebnisse statistisch unklar. Für praktische Aussagen ist entscheidend, dass Training, Population, Studiendauer, Dosis und Zusatzstoffe wie Vitamin C mitgedacht werden.
Eingeschlossene Einzelstudien
- Balshaw et al. (2023). The effect of specific bioactive collagen peptides on tendon remodeling during 15 wk of lower body resistance training. Medicine & Science in Sports & Exercise. DOI: 10.1249/MSS.0000000000003242.
- Balshaw et al. (2023). The effect of specific bioactive collagen peptides on function and muscle remodeling during human resistance training. Acta Physiologica. DOI: 10.1111/apha.13903.
- Centner et al. (2019). Effects of blood flow restriction training with protein supplementation on muscle mass and strength in older men. Journal of Sports Science & Medicine. PMID: 31427869.
- Jendricke et al. (2019). Specific collagen peptides in combination with resistance training improve body composition and regional muscle strength in premenopausal women: a randomized controlled trial. Nutrients. DOI: 10.3390/nu11040892.
- Jendricke et al. (2020). Influence of specific collagen peptides and concurrent training on cardiometabolic parameters and performance indices in women: a randomized controlled trial. Frontiers in Nutrition. DOI: 10.3389/fnut.2020.580918.
- Jerger et al. (2023). Specific collagen peptides increase adaptions of patellar tendon morphology following 14-weeks of high-load resistance training: a randomized-controlled trial. European Journal of Sport Science. DOI: 10.1080/17461391.2023.2232758.
- Jerger et al. (2022). Effects of specific collagen peptide supplementation combined with resistance training on Achilles tendon properties. Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports. DOI: 10.1111/sms.14164.
- Jerger et al. (2023). Effects of specific bioactive collagen peptides in combination with concurrent training on running performance and indicators of endurance capacity in men: a randomized controlled trial. Sports Medicine - Open. DOI: 10.1186/s40798-023-00654-9.
- Kirmse et al. (2019). Prolonged collagen peptide supplementation and resistance exercise training affects body composition in recreationally active men. Nutrients. DOI: 10.3390/nu11051154.
- Lee et al. (2023). Collagen supplementation augments changes in patellar tendon properties in female soccer players. Frontiers in Physiology. DOI: 10.3389/fphys.2023.1089971.
- Lis et al. (2022). Collagen and vitamin C supplementation increases lower limb rate of force development. International Journal of Sport Nutrition and Exercise Metabolism. DOI: 10.1123/ijsnem.2020-0313.
- Oertzen-Hagemann et al. (2019). Effects of 12 weeks of hypertrophy resistance exercise training combined with collagen peptide supplementation on the skeletal muscle proteome in recreationally active men. Nutrients. DOI: 10.3390/nu11051072.
- Zdzieblik et al. (2021). The influence of specific bioactive collagen peptides on body composition and muscle strength in middle-aged, untrained men: a randomized controlled trial. International Journal of Environmental Research and Public Health. DOI: 10.3390/ijerph18094837.
- Zdzieblik et al. (2015). Collagen peptide supplementation in combination with resistance training improves body composition and increases muscle strength in elderly sarcopenic men: a randomised controlled trial. British Journal of Nutrition. DOI: 10.1017/S0007114515002810.
- Bischof et al. (2023). Influence of specific collagen peptides and 12-week concurrent training on recovery-related biomechanical characteristics following exercise-induced muscle damage - a randomized controlled trial. Frontiers in Nutrition. DOI: 10.3389/fnut.2023.1266056.
- Kuwaba et al. (2023). Dietary collagen peptides alleviate exercise-induced muscle soreness in healthy middle-aged males: a randomized double-blinded crossover clinical trial. Journal of the International Society of Sports Nutrition. DOI: 10.1080/15502783.2023.2206392.
- Prowting et al. (2021). Effects of collagen peptides on recovery following eccentric exercise in resistance-trained males - a pilot study. International Journal of Sport Nutrition and Exercise Metabolism. DOI: 10.1123/ijsnem.2020-0149.
- Clifford et al. (2019). The effects of collagen peptides on muscle damage, inflammation and bone turnover following exercise: a randomized, controlled trial. Amino Acids. DOI: 10.1007/s00726-019-02706-5.
- Lopez et al. (2015). Evaluation of the effects of BioCell collagen, a novel cartilage extract, on connective tissue support and functional recovery from exercise. Integrative Medicine. PMID: 26770117.
Kompakte Faktenzusammenfassung
- Bischof et al. 2024 ist ein systematischer Review mit Meta-Analyse randomisierter kontrollierter Studien zu Kollagenpeptiden im Trainingskontext.
- Die Suche erfolgte im Dezember 2023 in PubMed, Scopus, CINAHL und SPORTDiscus; die Arbeit wurde im Open Science Framework registriert.
- 19 RCTs mit 768 gesunden erwachsenen Teilnehmenden wurden eingeschlossen.
- Die meisten Studien kombinierten Kollagenpeptide mit Widerstands-, Ausdauer- oder kombiniertem Training; Erholungsstudien wurden gesondert betrachtet.
- Gepoolte positive Signale zeigten sich für fettfreie Masse, Sehnenmorphologie, Muskelarchitektur, Maximalkraft und 48-Stunden-Erholung der reaktiven Kraft.
- Keine statistisch klaren gepoolten Unterschiede ergaben sich für mechanische Sehneneigenschaften, sofortige beziehungsweise 24- bis 48-Stunden-Erholung der Maximalkraft und Muskelkater.
- Die Sicherheit der Aussage war je nach Endpunkt moderat, niedrig oder sehr niedrig; die Ergebnisse sind nicht als allgemeiner Proteinersatz-, Produkt- oder Einnahmestandard zu lesen.